
Innere Horizonte
Manche Gefühle lassen sich nicht benennen.
Sie verändern sich, wachsen, verblassen, kehren zurück und hinterlassen Spuren. Oft nehmen wir sie erst wahr, wenn wir innehalten und ihnen Raum geben.
Die Serie „Innere Horizonte“ beschäftigt sich mit diesen inneren Landschaften. Mit Zuständen, Erinnerungen und Empfindungen, die sich nicht eindeutig greifen lassen und dennoch einen festen Platz in uns einnehmen.
Jedes Werk entsteht aus einem emotionalen Ausgangspunkt. Statt diesen jedoch vorzugeben oder zu benennen, bleiben die Arbeiten bewusst offen. Farbe, Bewegung und Atmosphäre schaffen einen Raum für eigene Assoziationen und persönliche Erfahrungen.
Die einzelnen Werke tragen deshalb keine Gefühlsbezeichnungen, sondern Nummerierungen. Sie stehen für unterschiedliche innere Horizonte – für Momente des Wandels, der Verdichtung und der Erweiterung.
Begleitend zu den Hauptwerken entstehen kleinere Arbeiten mit dem Titel „Essenz“. Sie zeigen den Ursprung eines Zustandes in konzentrierter Form, während die großformatigen Werke dessen Entwicklung und Ausdehnung sichtbar machen.
Innere Horizonte lädt dazu ein, nicht nach einer festgelegten Bedeutung zu suchen, sondern dem zu begegnen, was sich beim Betrachten zeigt.

